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Tibet Reiseführer

Tibet ist auf Grund seines kulturellen Erbes und seiner schönen Natur der Traum für viele Reisende aus der ganzen Welt. Trotzdem oder gerade darum gibt es, wie für viele andere Regionen auf dieser Erde auch, einige spezielle Regeln. Die Markanteste davon ist sicher jene die besagt, dass man nur mit einer vom Tibetischen Tourismusbüro ausgestellten Bewilligung und im Rahmen einer Pauschalreise mit mindestens einem Reiseführer einreisen darf. Das bedeutet das jener Reiseveranstalter, der für das Ausstellen der Bewilligung verantwortlich ist, auch den Reiseführer arrangiert, der einen dann während der Zeit in Tibet begleiten wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man Tag und Nacht an diesen Führer gebunden ist, vielmehr begleitet er einen nur zu speziellen Sehenswürdigkeiten und den Rest der Zeit hat man zur freien Verfügung.

Im Folgenden detaillierte Informationen zur Tibetischen Reisebewilligung, wie man diese bekommt und auch weiterführende Information zu Sehenswürdigkeiten in und um Lhasa.

A. Tibetische Reisebewilligung – Einführung

Tibet ist für Touristen zurzeit nicht frei zugänglich und selbst chinesische Staatsbürger müssen um Bewilligung ansuchen, um einige beschränkte Gebiete besuchen zu können. Nichtchinesische Staatsbürger sowie Touristen aus Hong Kong, Macau und Taiwan sowie Überseechinesen müssen um eine tibetische Reisebewilligung vom tibetischen Tourismusbüro ansuchen. Diese Bewilligung wird manchmal (fälschlicherweise) auch als ‚Tibet Visum‘ bezeichnet. Ohne dieser Bewilligung ist es einem nicht erlaubt, in eine Flugzeug oder einen Zug Richtung Lhasa zu steigen.

Das Tibetische Tourismusbüro stellt diese Bewilligungen jedoch nicht direkt an Einzelpersonen aus, vielmehr muss man sich auf einen Reiseveranstalter beziehen, bei dem man eine entsprechende Tour gebucht hat. Diese Tour besteht zumindest aus der Bewilligung und dem Reiseführer, oft stellt der Veranstalter jedoch Unterkunft und Fortbewegungsmittel als Teil des Paketes. Bedingt durch Tibets Größe und Unzugänglichkeit kann so etwas durchaus Sinn machen.

B. Tibetische Reisebewilligung – Beschaffung

Um die Bewilligung vom Reiseveranstalter zu bekommen, benötigt dieser gültigen Reisepass, chinesisches Visum in Kopie und derzeitigen Beruf per Email oder Fax. Beim chinesischen Visum ist darauf zu achten, dass dieses in der Kategorie ‚L‘ (Tourismus) ausgestellt wurde. Die Angabe des Berufs ist deswegen wichtig, weil es für bestimmte Berufsgruppen wie Politiker und Journalisten alternative (und unter Umständen) kompliziertere Wege gibt, um an die Bewilligung zu geraten.

Die oben genannten Unterlagen sind mind. 15 Tage vor Abreisedatum einzureichen, die Bewilligung dauert mindestens 4-5 Werktage. Nachdem man die Bewilligung erhalten hat, liefert der Veranstalter diese an eine Adresse Ihrer Wahl. Normalerweise ist dies das Hotel in Lhasa, in dem man sich nach seiner Ankunft in der Stadt aufhalten wird. Sollte man per Zug einreisen, sendet der Veranstalter eine elektronische Kopie direkt an Sie. Es wird höflichst ersucht, diese ausgedruckt bis zur Ankunft in Lhasa bei sich zu tragen, da Beamte diese in der Zugstation und während der Zugfahrt überprüfen.

C. Tibetische Reisebewilligung – Kategorien

Es gibt drei grundverschiedene Bewilligungen für eine Tibet Tour: Den ‚Tibet Tourism Bureau Permit‘ (TTB, auch ‚Tibet Entry Permit‘ genannt), den ‚Aliens‘ Travel Permit‘ (ATP) und den ‚Tibet Military Permit‘.

Grundsätzlich stellt der TTB die einfachste Art der Bewilligung dar. Dieser muss den Beamten vorgezeigt werden, wenn man in ein Flugzeug oder einen Zug Richtung Lhasa steigt, sonst darf man erst gar nicht einsteigen. Darum wird er auch ‚Tibet Entry Permit‘ genannt.

Ein ‚Aliens‘ Travel Permit‘ (ATP) ist nur für einige beschränkte Gebiete wie Mount Everest, Sakya, Tsedang, Nagri, usw. notwendig. Diese Bewilligung kann erst nach Ankunft in Lhasa oder Shigatse, der zweitgrößten Stadt Tibets, in Verbindung mit dem ‚Tibet Entry Permit‘ und mit Hilfe Ihres Reiseführers beantragt werden.

Ein ‚Tibet Military Permit‘ ist dann notwendig wenn man in militärisch sensible Regionen wie Nyingchi, Nagri und den Staatsaußengrenzen reisen will. Für die meisten Reiseziele ist es für Touristen nicht notwendig, diese Art der Bewilligung zu beantragen.

D. Tourismusattraktionen in Tibet

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